Superleckere vegane Bratlinge aus regionalem Getreide? Unmöglich? Nö!

Wir sind zwar keine Veganer aber es nervt schon sehr, aufzupassen, dass man Produkte, die rohes Ei beinhalten, gut durchbrät. Da ist immer dieser schmale Grad zwischen „noch nicht ganz durch“ und „furztrocken“.

Und weißt du was mich auch immer genervt hat? Dass man den Geschmack des Produktes nicht vor dem Braten schon mal prüfen kann um zu schauen, ob es nicht zu fade ist.

Daher habe ich mir was überlegt.

Ich hab geschaut was ich da hatte und mich für das geschrotete Getreide entschieden, das ich für das Backen von Brot im Bioladen gekauft hatte.

Das sollte funktionieren.

Ich liebe es zu experimentieren!

Hier also das leckerste Rezept für vegane, reine Körner-Bratlinge, das ich kenne (ich kenne nur dieses :D):

130 g Dinkelschrot

130 g Roggenschrot

370 g Wasser im Wasserkocher kochen und über das Getreide gießen

2 TL Bio-Gemüsebrühe,

1/2 flach gefüllten TL Kurkuma,

1/2 flach gefüllten TL Kreuzkümmel,

2 Finger voll getrocknete Petersilie und

eine kleine Knoblauchzehe mit der Knoblauchpresse zerdrücken und all das in die Masse rühren.

Das Ganze habe ich etwa 15 Minuten stehen gelassen.

Anschließend habe ich

20 g 630er Dinkelmehl beigemischt und verrührt.

In die Pfanne gab ich das Öl aus einem Glas in dem gestern noch Peperoni schwammen und erhitzte sie.

Die Masse habe ich teelöffelweise in die Pfanne gegeben

Ja, sie schwimmen richtig in dem guten Peperoni-Öl. Viel zu gut um es einfach in den Ausguss zu geben.

und nachdem sich die Bratlinge am unteren Rand sichtlich bräunten, gewendet.

Dazu briet ich noch mit der restlichen Hitze nachdem ich alle Bratlinge fertiggebrauchen hatte und die Platte ausstellte, halbe Zwiebelringe und Rote Bete Blätter.

Weißt du eigentlich, warum auf unseren Foto immer verschiedene Teller zu sehen sind? Uns ist es nicht wichtig, dass die Teller zusammen passen, ein bunt gedeckter Tisch ist auch viel lustiger und interessanter. Wenn uns Teller oder anderes Geschirr fehlen sollte kaufen wir es uns gebraucht. Es schont die Ressourcen unseres bereits stark geräuberten Planeten. So zieht sich die Nachhaltigkeit durch unseren ganzen Haushalt.

Sie sind sehr schön zu frischem Salat, zu Antipasti oder auch in ein Fladenbrot wie ich es schon oft gebacken habe essbar. Natürlich ist da dem Hunger keine Grenzen gesetzt.

So leckere Grüße

Janina@sollumbruchstelle.de