Kommt in eine Suppe und kaufen die Meisten noch fertig – du auch? Ab jetzt nicht mehr!

Erstmal möchte ich dir danken, dass du den Beitrag von letzten Freitag gelesen hast, das haben wirklich viele und das freut mich total! Vielleicht konnte der ein oder andere seine Lust am Rausgehen in die Natur entdecken. In dem Zusammenhang habe ich eine kleine Bitte:

Wenn du mal woandershin möchtest oder du keinen Wald in der Nähe hast, parke dein Auto so rücksichtsvoll wie du es gerne hättest wenn du dort wohnen, Radfahren oder mit dem Buggy langgehen möchtest. Bitte. Noch besser: Nutze wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel, vielleicht auch in Kombi mit deinem Fahrrad. Es ist traurig, wie viele Autos rücksichtslos abgestellt werden und da ist natürlich Köpfchen gefragt. Wenn du wandeln möchtest, kannst du auch einen weiteren Weg zur Strecke auf dich nehmen oder dir ein herrliches Waldstück suchen, der weniger bekannt ist. Oder mal unterhalb der Woche hinfahren, wenn dir das möglich ist.

So und nun zu dem Rezept, das ich versprochen habe.

In unsere Gemüsesuppe kommt außer Porree, Möhren, Sellerie, Petersilie, Blumenkohl, Kartoffeln, Nudeln oder Reis und Brühe noch etwas anderes rein: Eistich.

Das kaufen wirklich sehr viele noch in der Dose, dabei ist das vollkommen unnötig! Das kannst du total einfach selbst machen und weißt genau, wo die Eier herkommen, die verwendet wurden.

Dafür vermenge ich in einer Schüssel immer

6 – 7 Gr. M Bio-Hühnereier oder vom Bauern um die Ecke von freilaufenden Hühnern und

einen Schluck Bio-Milch (ca. 50 ml) und würze das Ganze mit

Brühe, Muskatnuss und etwas Kurkuma.

Im Prinzip wie Rührei. Du kannst auch noch wie ich Petersilie reingeben oder andere Gewürze, die dir gut schmecken.

Mit einem Schneebesen verrühre ich die Masse und bereite anschließend eine kleine, beschichtete Pfanne vor. Es geht auch mit einer großen aber dann wäre der Eistich natürlich platt, das ist auch Geschmackssache. Ich gebe in die Pfanne einen kleinen Tropfen Rapsöl und verteile ihn mit einem Pinsel. Mehr Öl braucht es nicht!

Nun erhitze ich die Pfanne auf mittlerer Hitze und füge die Masse hinzu. Jetzt ist etwas Geduld gefragt und ob man die Finger stillhalten kann und trotzdem präsent ist.

Wenn nur noch um die Mitte etwas Eimasse flüssig ist, drehe ich sie um und stelle die Platte aus, denn das schafft sie auch ohne weiter befeuert zu werden.

Sie wird ja nicht auf einen Schlag kalt und es spart natürlich Energie.

Nach ca. 2 Minuten nehme ich den Pfannenwender und zerteile den Eistich damit in kleine Rechtecke.

Kurz bevor die Suppe fertig ist, kommt der Eistich hinein.

Und das war der ganze Zauber!

Du kannst den Eistich auch in der Mikrowelle machen wenn du eine hast (wir haben keine). Dafür aber das Behältnis mit festem Fett wie Butter oder Margarine einfetten.

Gerade bei diesem Wetter, bei dem man hier den Frost bereits riecht, ist eine Suppe etwas sehr sehr Schönes :).

Schön warme Fü… ähmm Grüße

Janina@sollumbruchstelle.de