Schmecken lassen, was man sonst entsorgt

Der erste Streich: Spargelsuppe

Wie ihr gestern vermutlich gelesen habt, gab es Spargel und ich habe die Schalen, die Enden und 1 1/2 Stangen Spargel (geschält) aufbewahrt. Diese habe ich nun in einem Liter Wasser zum Kochen gebracht und 20 Minuten bei verminderter Hitze kochen lassen. In einem zweiten Topf erhitze ich einen guten Schuss Rapsöl und rühre 2 EL Mehl hinein. Ich stelle den Metalldurchschlag in den Topf mit der Mehlschwitze, kippe die das Spargelwasser hinein und rühre flott bis alles schön glatt ist. Anschließend fische ich meine 1 1/2 Stangen Spargel aus dem Durchschlag, zerkleinere sie und schmeiße sie in die Suppe. Da ich gerade keine Zitrone besitze (morgen ist erst wieder Markt), nehme ich nun etwas von meinem gefrorenen Zitronenschalen-Abrieb (wenn ich eine Zitrone kaufe, dann eine Biozitrone und die Schale reibe ich ab und friere ich ein um damit zu kochen), reibe etwas Muskat, eine Prise gefrorene Petersilie, Salz und Zucker und würze die Suppe damit bis sie lecker schmeckt. Nach Belieben kann man Sahne hinzufügen. Da ich die Suppe für den morgigen Tag vorbereite (ich muss arbeiten), füge ich einen Klacks Sahne erst nach dem Erwärmen, direkt auf den Tellern hinzu. Ich finde das total lecker, muss man aber natürlich nicht so machen.

Ich wünsche euch eine wunderbare Nacht, Janina